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Wie ein Spielhaus hilft erwachsen zu werden

Dienstag, 22. September 2009

Kinder koennen unglaublich viel Phantasie entwickeln und sich die tollsten Dinge ausdenken. Oftmals kommt dann auch noch eine gehoerige Portion Energie hinzu, die scheinbar manchmal kaum zu baendigen ist. Vor allem auch zusammen mit anderen Kindern fallen den Kleinen immer wieder neue Sachen ein, die nie langweilig zu werden scheinen. Diese Kreativitaet sollten Eltern foerdern und ihren Kindern Moeglichkeiten bieten sich auszutoben und viel fuer das Leben zu erlernen. Gerade in jungen Jahren schauen sich Kinder viel von den Erwachsenen ab und spielen erlebte Situationen allein oder mit Spielkameraden nach.

Mit der Anschaffung eines Spielhauses zum Beispiel koennen Eltern diesen Spieltrieb und vor allem soziales Verhalten anderen gegenueber hervorragend unterstuetzen. Spielhaeuser foerdern naemlich neben der Vorstellungskraft und ideenreichem Spielen auc

h den Umgang mit anderen Gleichaltrigen und bieten so eine Moeglichkeit zu lernen, wie man gut miteinander umgehen sollte. Vor allem im Spiel mit anderen Kindern lernen die Kleinen aufeinander acht zu geben, andere zu respektieren und so bereits fruehzeitig soziale Kontakte aufzubauen. Ein Spielhaus ist daher zum Beispiel perfekt fuer einen Kindergeburtstag geeignet.

Zudem stellen Spielhaeuser meist das erste eigene Haus dar, fuer das die Kinder selbst verantwortlich sein koennen. Kinder entwickeln zu einer bestimmten Zeit den Drang, sich vor anderen verstecken zu wollen und ihre eigene Welt zu erschaffen. Sie haben die Gabe beim Spielen alles um sich herum zu vergessen und koennen dabei in eine Phantasiewelt eintauchen, die nur ihnen gehoert. Dazu benoetigen sie nicht einmal andere dazu, sondern koennen sich mithilfe ihrer Vorstellungskraft sehr gut alleine beschaeftigen, wenn dies von den Eltern fruehzeitig gefoerdert wird. Das Spielhaus bietet eine hervorragende Rueckzugsmoeglichkeit fuer die Kleinen. Sie haben hier das Gefuehl, allein in ihrem eigenen Haus zu sein, und koennen so auf spielerische Weise die Welt der Erwachsenen nachahmen.

Spielhaeuser haben den Vorteil, dass sie im heimischen Garten aufgebaut werden koennen und sind das perfekte Spielzeug fuer Fruehjahr, Sommer und Herbst. Eltern haben somit immer den Blick auf ihre Kleinen. Ein Spielhaus aus Holz im Freien hat neben dem Sicherheitsaspekt fuer die Eltern auch den positiven Nebeneffekt, dass die Kinder ausserhalb des Hauses spielen koennen, somit regelmaessig an die frische Luft kommen und ihr Abwehrsystem staerken – ein Kinderzimmer fuer draussen eben. Es ist sehr wichtig, Kindern ein Ventil fuer ihre Energie und ihre Phantasien zu geben. Eltern sollten daher so frueh wie moeglich darauf achten, dass ihre Kinder ausreichend Bewegung und frische Luft bekommen. So koennen moegliche Folgeschaeden wie zum Beispel Uebergewicht und Diabetes vermieden werden. In bunten Spielhaeusern ist das Herumtoben nicht nur gesund, sondern macht eben viel mehr Spass.

Bangkirai-Terrasse

Sonntag, 14. Juni 2009
Bangkirai Holz

Bangkirai Holz

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Holzterrassen im Garten. Sie schaffen ein behagliches und wohnliches Ambiente. Während früher eher Fliesen oder Naturstein als Baumaterial verwendet wurden, geht der Trend heute eindeutig zum Naturmaterial Holz, das viele Vorteile mit sich bringt.
Holzterrassen sind unempfindlich gegen äußere Einflüsse, wenn sie richtig behandelt und gepflegt werden. Holz ist witterungsbeständig, selbst Regen und Frost können den Holzplanken nichts anhaben. Es heizt sich in der Sonne nicht so schnell auf und kühlt im Winter nicht so schnell aus. Wer gern barfuss läuft, weiß diesen Vorteil zu schätzen. Holzterrassen haben zudem eine lange Lebensdauer, oftmals zwischen 20 und 30 Jahren, und sie behalten ihren natürlichen und rustikalen Charakter bei minimalem Pflegeaufwand.
Für den Terrassenbau eignen sich am besten Harthölzer. Dabei finden zunehmend Edelhölzer aus den Tropen wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften Verwendung. Sehr beliebt ist das aus Ostasien (Philippinen, Thailand, Indien, Indonesien und Malaysia) stammende Bangkirai-Holz. In den Ursprungsländern ist Bangkirai, auch Yellow Balau genannt, ein bis zu 50 m hoch wachsender Laubbaum mit rötlich-brauner Färbung, dessen Holz sehr edel aussieht. Bangkirai überzeugt aber vor allem durch seine Festigkeit und Härte sowie die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Pilze und Insekten. Das Hartholz ist ca. 50% härter als Eiche, extrem witterungsbeständig und verzieht sich nicht. Zudem ist es nahezu astfrei, da Bangkirai-Bäume über große Längen keine Äste tragen. Wegen seiner hervorragenden Eigenschaften wird Bangkirai auch im Schiffs- und Brückenbau eingesetzt.
Bangkirai-Holz lässt sich gut verarbeiten und ist ohne Imprägnierung haltbar. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass das Holz ausreichend getrocknet ist, damit es nicht zu Verdrehungen und Rissbildungen kommt. Bangkirai-Bohlen werden glatt und geriffelt im Handel angeboten. Dabei kann man zwischen Bangkirai-Terrassenfliesen und Bangkirai-Terrassenbohlen wählen.
Das Holz wird auch als Unterkonstruktion für die Terrasse genutzt, da es extrem hart und witterungsbeständig ist. Für die Verschraubung dürfen nur Edelstahlschrauben verwendet werden, da Eisen eine blauschwarze Verfärbung des Holzes verursachen kann. Um Verfärbungen zu vermeiden, sollte man auch keine Gartenmöbel aus Eisen auf eine Bangkirai-Terrasse stellen.
Bangkirai wird wie jede andere Holzart unter dem Einfluss der UV-Strahlen der Sonne heller und bekommt einen leichten grauen Schimmer. Gegen den Grauschimmer trägt man einmal jährlich im Frühjahr Hartholz-Öl auf.
Bangkirai ist unempfindlich gegen Nässe, deshalb eignet es sich auch für die Verlegung direkt am Gartenteich oder am Swimmingpool. Selbst nach mehreren Jahren Nutzung wird es nicht spröde und splittert nicht, ideal zum Barfusslaufen rund um den Pool, da es zudem rutschfest ist und schnell trocknet.
Zur Dekoration der Bangkirai-Terrasse eignen sich frühlings- und sommerblühende Kübelpflanzen und Ziersträucher sowie eine gemütliche Sitzecke. Am besten passen Rattan oder die modernen in Geflecht-Optik hergestellten Gartenmöbel zu einer Holzterrasse. Als Sichtschutz kann man um die Bangkirai-Terrasse immergrüne oder blühende Stauden anpflanzen. Wer eine Überdachung und ein schattiges Plätzchen mag, kann sich über der Holzterrasse eine Pergola anbringen, die mit rankendem Efeu oder Clematis bepflanzt werden kann. Clematis gibt es in unzähligen Sorten. Für die Terrasse eignen sich die zart nach Vanille oder Jasmin duftenden Clematis-Sorten. Die Bangkirai-Terrasse ist die perfekte Oase für einen geruhsamen Aufenthalt im eigenen Garten.

Holzprodukte für den Garten

Sonntag, 14. Juni 2009

gartenbild_1Der Werkstoff Holz steht für Rustikalität, für eine warme und gemütliche Ausstrahlung ebenso wie Naturverbundenheit. In Deutschland wird inzwischen bis auf Lauben, Zäune oder Bänke immer weniger mit Holz gebaut und doch ist es ein beliebter Werkstoff geblieben, beispielsweise für Gartenmöbel. Besonders im Sommer, wenn die Gartensaison anbricht, stellt sich für viele Gartenbesitzer die Frage ob sie Plastik- oder Holzmöbel verwenden sollen. Bei den Holzsorten, die für Möbel im Außenbereich verwendet werden, sind verschiedene Nadelhölzer wie Lärche und Kiefer besonders beliebt. Auch die robuste Sibirische Lärche wird gerne für diesen Zweck genommen. Von besonders guter Qualität ist auch das sehr feste und schwere Bangkirai Holz, das auch Yellow Balau genannt wird. Es ist extrem robust und deshalb für Gartenmöbel und Ähnliches sehr gut geeignet. Das Bangkirai Holz stammt ursprünglich aus Südostasien. Doch es gibt unzählige verschiedene Baum- und damit auch Holzsorten, die sich in ihren Eigenschaften teilweise stark voneinander unterscheiden. Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welches Holz für das eigene Bauvorhaben oder die geplante Möbelanschaffung das geeignete ist, sollte unbedingt vorher ein Fachmann konsultiert oder zumindest gründlich recherchiert werden.

Bei Gartenmöbeln kommen verschiedene Holzarten in Frage: Teak, Eiche, Akazie, Kiefer, Lärche – eigentlich jede Holzsorte, die vorwiegend robust und wetterfest ist. Mit spezieller Pflege, wie regelmäßiger Lasur oder einer vorbeugenden Imprägnierung lässt sich die Wertigkeit von Holzmöbeln über einen langen Zeitraum hinweg erhalten. Wer sich für Holzmöbel im Außenbereich entscheidet, sollte jedoch unbedingt einige Dinge beachten, damit die Freude am Naturprodukt Holz so lange wie möglich erhalten bleibt, denn Holz ist ein lebendiger Stoff, der verschiedenen Alterungsprozessen unterworfen ist und besonderer Pflege bedarf:

  • Alle Nadelhölzer benötigen Extraschutz für den Außenbereich, z.B. die sogenannte Kesselschutzimprägnierung. Bei dieser werden Salze in das Holz hineingepresst, um es so widerstandsfähiger werden zu lassen gegen Pilze oder Schädlingsbefall. So umgeht man die Verwendung von Holzschutzmitteln.
  • Holz braucht besondere Pflege, das Bangkirai Holz beispielsweise kann blauschwarze Verfärbungen entwickeln, wenn man es mit Eisen in Kontakt bringt. Es ist also ratsam, bei dieser Holzsorte Edelstahlschrauben zu nehmen. Verzinkte Schrauben könnten ebenfalls unschöne Oxydation oder Rostflecken mit sich bringen, man sollte sie also lieber nicht verwenden.
  • Holz „vergraut“ im Laufe der Zeit. Dies ist kein Zeichen von mangelnder Qualität, sondern ein normaler Alterungsprozess, dem mit einer Lasur entgegengewirkt werden kann.
  • Je nach Wärme- oder Kältegrad dehnt sich Holz aus oder zieht sich zusammen. Auch dies ist ein natürlicher Prozess, der keine Rückschlüsse auf die Qualität des Holzes erlaubt. Maßangaben sollten deshalb bei Holz immer auf diese Faktoren hin genommen werden.
  • Maserungen und dunkle Stellen auf der Holzoberfläche sind kein Schaden, sondern auf die Beschaffenheit des Holzes zurückzuführen.
  • Auch Schimmelflecken bedeuten nicht, dass das Holz schadhaft geworden ist. Sie können einfach mit Haushaltsreiniger oder einem Bürstchen entfernt werden und sind rein oberflächlich.
  • Holz kann quellen, so zum Beispiel bei lang anhaltender Feuchtigkeit, die auf Terrassendielen trifft. Diese sollten also immer so verlegt werden, dass sie sich in diesem Fall nicht gegeneinander stemmen, sonder Platz zur Ausdehnung finden. Ein fachmännischer Anstrich kann dem entgegenwirken.

Auch für Terrassenbeläge oder Zäune eignen sich Holzprodukte hervorragend. Für Terrassendielen werden manchmal auch Holz-/Kunstoff-Gemische verwendet. Besonders gute Qualität bietet auch bei Terrassendielen wieder das Bangkirai Holz. Die Pflege ist bei einer Holzterrasse recht unkompliziert: grobe Verschmutzungen können mit warmem Wasser und einer Wurzelbürste entfernt werden. Terrassendielen brauchen meist Pflege-Lasuren, um dem sogenannten „Sonnenbrand“ , also einer unschönen gräulichen Verfärbung, die durch Sonneneinstrahlung hervorgerufen wird, vorzubeugen. Eine Lasur erhält auch die ursprüngliche Farbe und die Feuchtigkeit des Holzes. Verschiedene Hölzer brauchen allerdings individuelle Pflege, die jeweils mit dem Fachmann abgesprochen sein will. Holz verschönert den Garten nicht nur als Möbelstück oder Terrassendiele, sondern auch Holzzäune und Holzwege sind sehr beliebt.