Archiv für die Kategorie ‘Holz’

Holzhaus für den Garten planen und bauen

Mittwoch, 18. Mai 2011

Holzhaus für den Garten planen und bauen
Vor das Holzhaus hat der Gesetzgeber die Baugenehmigung gesetzt. Zumindest in den meisten Städten und Gemeinden. Deshalb ist es notwendig, vor der Planung des Gartenhauses zuerst beim zuständigen Bauamt nachzufragen. Als Nächstes geht es daran, den richtigen Platz auszusuchen. Das Gelände, auf dem das Gartenhaus stehen soll, muss sorgfältig eingeebnet werden. Ist dies alles geklärt, ist die Entscheidung zu treffen, ob das Holzhaus für den Garten vollständig selbst gebaut werden soll, oder lieber doch ein günstiger Bausatz genutzt wird. Eine Gartenlaube vollständig selbst zu bauen ist eine große Aufgabe, die sich ein jeder jedoch mittels zahlreicher Bücher und Zeitschriften erleichtern kann. Wer sein Holzhaus selbst plant und baut, ist bei Form und Größe vollkommen frei und kann das Haus so jedem Gelände anpassen.

Ein Holzhaus zu bauen bedeutet viel Arbeit
Der große Nachteil ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Ein Holzhaus für den Garten selbst zu bauen macht eine Menge Arbeit. Zunächst gilt es alle Baumaterialien, angefangen mit dem Holz und aufgehört mit Nägeln und dem Dachbelag, selbst zu beschaffen. Auch das Zuschneiden ist nicht so einfach. Zum einen braucht es dafür eine große Anzahl unterschiedlicher Werkzeuge, die ein Hobbybastler nicht so einfach in der Garage stehen hat und zum anderen ist beim Zuschneiden äußerst genau zu arbeiten. Die meisten Baustoffhändler bieten ihren Kunden den Service an, Holzteile nach Plan zuzuschneiden.

Leichter zum Holzhaus mit einem Fertigbausatz
Wesentlich einfacher ist ein Holzhaus mit einem Fertigbausatz zu errichten. Er beinhaltet alles notwendige inklusive einer gut verständlichen Bauanleitung. Die Hersteller bemühen sich um eine große Auswahl an Form und Ausmaßen. Die individuelle Gestaltung kann dann immer noch mittels Farbe und verschiedener Accessoires erfolgen. Beispielsweise verleihen schönen Jalousien aus Holz einer “Gartenlaube von der Stange” ein ganz persönliches Gesicht. Dies gilt ebenso für die Türen, die Blumenkästen oder eine schöne Veranda, die mit der gewonnen Zeit, in eigener Planung vor das Häuschen gezimmert werden kann.

Bangkirai-Terrasse

Sonntag, 14. Juni 2009
Bangkirai Holz

Bangkirai Holz

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Holzterrassen im Garten. Sie schaffen ein behagliches und wohnliches Ambiente. Während früher eher Fliesen oder Naturstein als Baumaterial verwendet wurden, geht der Trend heute eindeutig zum Naturmaterial Holz, das viele Vorteile mit sich bringt.
Holzterrassen sind unempfindlich gegen äußere Einflüsse, wenn sie richtig behandelt und gepflegt werden. Holz ist witterungsbeständig, selbst Regen und Frost können den Holzplanken nichts anhaben. Es heizt sich in der Sonne nicht so schnell auf und kühlt im Winter nicht so schnell aus. Wer gern barfuss läuft, weiß diesen Vorteil zu schätzen. Holzterrassen haben zudem eine lange Lebensdauer, oftmals zwischen 20 und 30 Jahren, und sie behalten ihren natürlichen und rustikalen Charakter bei minimalem Pflegeaufwand.
Für den Terrassenbau eignen sich am besten Harthölzer. Dabei finden zunehmend Edelhölzer aus den Tropen wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften Verwendung. Sehr beliebt ist das aus Ostasien (Philippinen, Thailand, Indien, Indonesien und Malaysia) stammende Bangkirai-Holz. In den Ursprungsländern ist Bangkirai, auch Yellow Balau genannt, ein bis zu 50 m hoch wachsender Laubbaum mit rötlich-brauner Färbung, dessen Holz sehr edel aussieht. Bangkirai überzeugt aber vor allem durch seine Festigkeit und Härte sowie die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Pilze und Insekten. Das Hartholz ist ca. 50% härter als Eiche, extrem witterungsbeständig und verzieht sich nicht. Zudem ist es nahezu astfrei, da Bangkirai-Bäume über große Längen keine Äste tragen. Wegen seiner hervorragenden Eigenschaften wird Bangkirai auch im Schiffs- und Brückenbau eingesetzt.
Bangkirai-Holz lässt sich gut verarbeiten und ist ohne Imprägnierung haltbar. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass das Holz ausreichend getrocknet ist, damit es nicht zu Verdrehungen und Rissbildungen kommt. Bangkirai-Bohlen werden glatt und geriffelt im Handel angeboten. Dabei kann man zwischen Bangkirai-Terrassenfliesen und Bangkirai-Terrassenbohlen wählen.
Das Holz wird auch als Unterkonstruktion für die Terrasse genutzt, da es extrem hart und witterungsbeständig ist. Für die Verschraubung dürfen nur Edelstahlschrauben verwendet werden, da Eisen eine blauschwarze Verfärbung des Holzes verursachen kann. Um Verfärbungen zu vermeiden, sollte man auch keine Gartenmöbel aus Eisen auf eine Bangkirai-Terrasse stellen.
Bangkirai wird wie jede andere Holzart unter dem Einfluss der UV-Strahlen der Sonne heller und bekommt einen leichten grauen Schimmer. Gegen den Grauschimmer trägt man einmal jährlich im Frühjahr Hartholz-Öl auf.
Bangkirai ist unempfindlich gegen Nässe, deshalb eignet es sich auch für die Verlegung direkt am Gartenteich oder am Swimmingpool. Selbst nach mehreren Jahren Nutzung wird es nicht spröde und splittert nicht, ideal zum Barfusslaufen rund um den Pool, da es zudem rutschfest ist und schnell trocknet.
Zur Dekoration der Bangkirai-Terrasse eignen sich frühlings- und sommerblühende Kübelpflanzen und Ziersträucher sowie eine gemütliche Sitzecke. Am besten passen Rattan oder die modernen in Geflecht-Optik hergestellten Gartenmöbel zu einer Holzterrasse. Als Sichtschutz kann man um die Bangkirai-Terrasse immergrüne oder blühende Stauden anpflanzen. Wer eine Überdachung und ein schattiges Plätzchen mag, kann sich über der Holzterrasse eine Pergola anbringen, die mit rankendem Efeu oder Clematis bepflanzt werden kann. Clematis gibt es in unzähligen Sorten. Für die Terrasse eignen sich die zart nach Vanille oder Jasmin duftenden Clematis-Sorten. Die Bangkirai-Terrasse ist die perfekte Oase für einen geruhsamen Aufenthalt im eigenen Garten.

Holzprodukte für den Garten

Sonntag, 14. Juni 2009

gartenbild_1Der Werkstoff Holz steht für Rustikalität, für eine warme und gemütliche Ausstrahlung ebenso wie Naturverbundenheit. In Deutschland wird inzwischen bis auf Lauben, Zäune oder Bänke immer weniger mit Holz gebaut und doch ist es ein beliebter Werkstoff geblieben, beispielsweise für Gartenmöbel. Besonders im Sommer, wenn die Gartensaison anbricht, stellt sich für viele Gartenbesitzer die Frage ob sie Plastik- oder Holzmöbel verwenden sollen. Bei den Holzsorten, die für Möbel im Außenbereich verwendet werden, sind verschiedene Nadelhölzer wie Lärche und Kiefer besonders beliebt. Auch die robuste Sibirische Lärche wird gerne für diesen Zweck genommen. Von besonders guter Qualität ist auch das sehr feste und schwere Bangkirai Holz, das auch Yellow Balau genannt wird. Es ist extrem robust und deshalb für Gartenmöbel und Ähnliches sehr gut geeignet. Das Bangkirai Holz stammt ursprünglich aus Südostasien. Doch es gibt unzählige verschiedene Baum- und damit auch Holzsorten, die sich in ihren Eigenschaften teilweise stark voneinander unterscheiden. Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welches Holz für das eigene Bauvorhaben oder die geplante Möbelanschaffung das geeignete ist, sollte unbedingt vorher ein Fachmann konsultiert oder zumindest gründlich recherchiert werden.

Bei Gartenmöbeln kommen verschiedene Holzarten in Frage: Teak, Eiche, Akazie, Kiefer, Lärche – eigentlich jede Holzsorte, die vorwiegend robust und wetterfest ist. Mit spezieller Pflege, wie regelmäßiger Lasur oder einer vorbeugenden Imprägnierung lässt sich die Wertigkeit von Holzmöbeln über einen langen Zeitraum hinweg erhalten. Wer sich für Holzmöbel im Außenbereich entscheidet, sollte jedoch unbedingt einige Dinge beachten, damit die Freude am Naturprodukt Holz so lange wie möglich erhalten bleibt, denn Holz ist ein lebendiger Stoff, der verschiedenen Alterungsprozessen unterworfen ist und besonderer Pflege bedarf:

  • Alle Nadelhölzer benötigen Extraschutz für den Außenbereich, z.B. die sogenannte Kesselschutzimprägnierung. Bei dieser werden Salze in das Holz hineingepresst, um es so widerstandsfähiger werden zu lassen gegen Pilze oder Schädlingsbefall. So umgeht man die Verwendung von Holzschutzmitteln.
  • Holz braucht besondere Pflege, das Bangkirai Holz beispielsweise kann blauschwarze Verfärbungen entwickeln, wenn man es mit Eisen in Kontakt bringt. Es ist also ratsam, bei dieser Holzsorte Edelstahlschrauben zu nehmen. Verzinkte Schrauben könnten ebenfalls unschöne Oxydation oder Rostflecken mit sich bringen, man sollte sie also lieber nicht verwenden.
  • Holz „vergraut“ im Laufe der Zeit. Dies ist kein Zeichen von mangelnder Qualität, sondern ein normaler Alterungsprozess, dem mit einer Lasur entgegengewirkt werden kann.
  • Je nach Wärme- oder Kältegrad dehnt sich Holz aus oder zieht sich zusammen. Auch dies ist ein natürlicher Prozess, der keine Rückschlüsse auf die Qualität des Holzes erlaubt. Maßangaben sollten deshalb bei Holz immer auf diese Faktoren hin genommen werden.
  • Maserungen und dunkle Stellen auf der Holzoberfläche sind kein Schaden, sondern auf die Beschaffenheit des Holzes zurückzuführen.
  • Auch Schimmelflecken bedeuten nicht, dass das Holz schadhaft geworden ist. Sie können einfach mit Haushaltsreiniger oder einem Bürstchen entfernt werden und sind rein oberflächlich.
  • Holz kann quellen, so zum Beispiel bei lang anhaltender Feuchtigkeit, die auf Terrassendielen trifft. Diese sollten also immer so verlegt werden, dass sie sich in diesem Fall nicht gegeneinander stemmen, sonder Platz zur Ausdehnung finden. Ein fachmännischer Anstrich kann dem entgegenwirken.

Auch für Terrassenbeläge oder Zäune eignen sich Holzprodukte hervorragend. Für Terrassendielen werden manchmal auch Holz-/Kunstoff-Gemische verwendet. Besonders gute Qualität bietet auch bei Terrassendielen wieder das Bangkirai Holz. Die Pflege ist bei einer Holzterrasse recht unkompliziert: grobe Verschmutzungen können mit warmem Wasser und einer Wurzelbürste entfernt werden. Terrassendielen brauchen meist Pflege-Lasuren, um dem sogenannten „Sonnenbrand“ , also einer unschönen gräulichen Verfärbung, die durch Sonneneinstrahlung hervorgerufen wird, vorzubeugen. Eine Lasur erhält auch die ursprüngliche Farbe und die Feuchtigkeit des Holzes. Verschiedene Hölzer brauchen allerdings individuelle Pflege, die jeweils mit dem Fachmann abgesprochen sein will. Holz verschönert den Garten nicht nur als Möbelstück oder Terrassendiele, sondern auch Holzzäune und Holzwege sind sehr beliebt.