Archiv für den Monat Juni 2009

Spielhaus für den Garten

Sonntag, 14. Juni 2009
Karibu Spielhaus

Karibu Spielhaus

Die Kinderzeit ist wohl die schönste Zeit im Leben eines jeden Menschen. Sorgenlosigkeit, wenig Stress und die Möglichkeit den Spieltrieb gänzlich ausleben zu können, sind wichtige Bestandteile einer Kindheit.
Zwei weitere wichtige Bestandteile einer jeden Kindheit sind unter anderem auch das geliebte Spielzeug und die verschiedenen Möglichkeiten an Spielorten.
Kinderherzen schlagen vor allem höher, wenn das Spielen nicht zu schnell langweilig wird. Verschiedene Variationen der vorhandenen Spielmöglichkeiten hervorzubringen, ist somit Gang und Gebe eines jeden Elternteils. Manchmal stellt sich dies allerdings als schwierig heraus, da vor allem die Kreativität der Eltern nicht immer auf dem Höhepunkt ist. Um die Kinder trotzdem zufrieden zu stellen gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Spielhäuser bieten eine dieser Möglichkeiten, den Kindern ein kleines Spielparadies zu bauen, in dem es ihnen nicht so schnell langweilig wird. Vor allem in den zahlreichen Einsetzungsmöglichkeiten und den unbegrenzen Spielen, die Kinder mit ihrem Spielhaus ausprobieren können, lassen das Spielhaus zu einem geeigneten Ort für Kinder werden.
Spielhäuser, die meistens im Garten stehen, können sehr verschieden sein. So gibt es beispielsweise Spielhäuser, die aus einem kleinen Schlupfloch für die Kinder bestehen, das über eine kleine Treppe zu erreichen ist und in dem sich die Kinder mit ihren Puppen oder Autos vergnügen können. Diese kleinen Schlupflöcher sind meistens bedacht, das heißt im Notfall könnten die Kinder auch im Regen dort sitzen und miteinander spielen.
Es gibt auch die Möglichkeit von hier aus eine Rutsche wieder als Ausgang anzubieten. Rutschen dienen im Allgemeinen als eine nette Spielgelegenheit für Kinder und lassen sich in verschiedenen Spielen integrieren und begeistern die Kinder eigentlich immer.
Auch können so genannte Feuerwehrstangen an die Seite des Hauses gebaut werden, damit die Kinder an dieser wieder auf den Boden rutschen können. Auch dies führt zu einem weiteren Spaßeffekt.
Unter den Spielhäusern gibt es die Möglichkeit, einen Sandkasten zu integrieren. Hier können die Kinder beispielsweise im Sommer ihre Sandburgen bauen und fühlen sich, bei einem daneben stehenden Schwimmbecken beinahe wie am Strand. Dank des überdachten Schlupfloches ist der Sandkasten zudem größtenteils vor Regen geschützt, gleichzeitig können die Kinder bei starker Sonneneinstrahlung bei Schatten im Sandkasten spielen und müssen sich nicht zu sehr mit der prallenden Hitze auseinandersetzen.
Eine weitere Möglichkeit der Erweiterung des Spielhauses, um den Kindern ein möglichst großes Spielangebot zu liefern, ist die Schaukel. An dem Spielhaus lässt sich an sich gut eine oder auch zwei Schaukeln integrieren. Diese bringen den Kindern neben dem Sandkasten und dem kleinen Schlupfloch noch mehr Freiraum sich zu bewegen. Schön ist hierbei vor allem, dass Schaukeln für Kinder fast jeden Alters geeignet sind. Je nach Alter des Kindes können verschiedene Schaukelsitze angebracht werden und die Kinder können für einen Moment das Gefühl des Fliegens erleben.
Spielhäuser dienen also dazu, den Kindern eine möglichst große Anzahl an Spielvarianten anzubieten. Sie fördern nicht nur die Kreativität der Kinder, sondern sind auch auf viele und verschiedene Weisen einsetzbar.

Bangkirai-Terrasse

Sonntag, 14. Juni 2009
Bangkirai Holz

Bangkirai Holz

Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich Holzterrassen im Garten. Sie schaffen ein behagliches und wohnliches Ambiente. Während früher eher Fliesen oder Naturstein als Baumaterial verwendet wurden, geht der Trend heute eindeutig zum Naturmaterial Holz, das viele Vorteile mit sich bringt.
Holzterrassen sind unempfindlich gegen äußere Einflüsse, wenn sie richtig behandelt und gepflegt werden. Holz ist witterungsbeständig, selbst Regen und Frost können den Holzplanken nichts anhaben. Es heizt sich in der Sonne nicht so schnell auf und kühlt im Winter nicht so schnell aus. Wer gern barfuss läuft, weiß diesen Vorteil zu schätzen. Holzterrassen haben zudem eine lange Lebensdauer, oftmals zwischen 20 und 30 Jahren, und sie behalten ihren natürlichen und rustikalen Charakter bei minimalem Pflegeaufwand.
Für den Terrassenbau eignen sich am besten Harthölzer. Dabei finden zunehmend Edelhölzer aus den Tropen wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften Verwendung. Sehr beliebt ist das aus Ostasien (Philippinen, Thailand, Indien, Indonesien und Malaysia) stammende Bangkirai-Holz. In den Ursprungsländern ist Bangkirai, auch Yellow Balau genannt, ein bis zu 50 m hoch wachsender Laubbaum mit rötlich-brauner Färbung, dessen Holz sehr edel aussieht. Bangkirai überzeugt aber vor allem durch seine Festigkeit und Härte sowie die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Pilze und Insekten. Das Hartholz ist ca. 50% härter als Eiche, extrem witterungsbeständig und verzieht sich nicht. Zudem ist es nahezu astfrei, da Bangkirai-Bäume über große Längen keine Äste tragen. Wegen seiner hervorragenden Eigenschaften wird Bangkirai auch im Schiffs- und Brückenbau eingesetzt.
Bangkirai-Holz lässt sich gut verarbeiten und ist ohne Imprägnierung haltbar. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass das Holz ausreichend getrocknet ist, damit es nicht zu Verdrehungen und Rissbildungen kommt. Bangkirai-Bohlen werden glatt und geriffelt im Handel angeboten. Dabei kann man zwischen Bangkirai-Terrassenfliesen und Bangkirai-Terrassenbohlen wählen.
Das Holz wird auch als Unterkonstruktion für die Terrasse genutzt, da es extrem hart und witterungsbeständig ist. Für die Verschraubung dürfen nur Edelstahlschrauben verwendet werden, da Eisen eine blauschwarze Verfärbung des Holzes verursachen kann. Um Verfärbungen zu vermeiden, sollte man auch keine Gartenmöbel aus Eisen auf eine Bangkirai-Terrasse stellen.
Bangkirai wird wie jede andere Holzart unter dem Einfluss der UV-Strahlen der Sonne heller und bekommt einen leichten grauen Schimmer. Gegen den Grauschimmer trägt man einmal jährlich im Frühjahr Hartholz-Öl auf.
Bangkirai ist unempfindlich gegen Nässe, deshalb eignet es sich auch für die Verlegung direkt am Gartenteich oder am Swimmingpool. Selbst nach mehreren Jahren Nutzung wird es nicht spröde und splittert nicht, ideal zum Barfusslaufen rund um den Pool, da es zudem rutschfest ist und schnell trocknet.
Zur Dekoration der Bangkirai-Terrasse eignen sich frühlings- und sommerblühende Kübelpflanzen und Ziersträucher sowie eine gemütliche Sitzecke. Am besten passen Rattan oder die modernen in Geflecht-Optik hergestellten Gartenmöbel zu einer Holzterrasse. Als Sichtschutz kann man um die Bangkirai-Terrasse immergrüne oder blühende Stauden anpflanzen. Wer eine Überdachung und ein schattiges Plätzchen mag, kann sich über der Holzterrasse eine Pergola anbringen, die mit rankendem Efeu oder Clematis bepflanzt werden kann. Clematis gibt es in unzähligen Sorten. Für die Terrasse eignen sich die zart nach Vanille oder Jasmin duftenden Clematis-Sorten. Die Bangkirai-Terrasse ist die perfekte Oase für einen geruhsamen Aufenthalt im eigenen Garten.

Holzprodukte für den Garten

Sonntag, 14. Juni 2009

gartenbild_1Der Werkstoff Holz steht für Rustikalität, für eine warme und gemütliche Ausstrahlung ebenso wie Naturverbundenheit. In Deutschland wird inzwischen bis auf Lauben, Zäune oder Bänke immer weniger mit Holz gebaut und doch ist es ein beliebter Werkstoff geblieben, beispielsweise für Gartenmöbel. Besonders im Sommer, wenn die Gartensaison anbricht, stellt sich für viele Gartenbesitzer die Frage ob sie Plastik- oder Holzmöbel verwenden sollen. Bei den Holzsorten, die für Möbel im Außenbereich verwendet werden, sind verschiedene Nadelhölzer wie Lärche und Kiefer besonders beliebt. Auch die robuste Sibirische Lärche wird gerne für diesen Zweck genommen. Von besonders guter Qualität ist auch das sehr feste und schwere Bangkirai Holz, das auch Yellow Balau genannt wird. Es ist extrem robust und deshalb für Gartenmöbel und Ähnliches sehr gut geeignet. Das Bangkirai Holz stammt ursprünglich aus Südostasien. Doch es gibt unzählige verschiedene Baum- und damit auch Holzsorten, die sich in ihren Eigenschaften teilweise stark voneinander unterscheiden. Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welches Holz für das eigene Bauvorhaben oder die geplante Möbelanschaffung das geeignete ist, sollte unbedingt vorher ein Fachmann konsultiert oder zumindest gründlich recherchiert werden.

Bei Gartenmöbeln kommen verschiedene Holzarten in Frage: Teak, Eiche, Akazie, Kiefer, Lärche – eigentlich jede Holzsorte, die vorwiegend robust und wetterfest ist. Mit spezieller Pflege, wie regelmäßiger Lasur oder einer vorbeugenden Imprägnierung lässt sich die Wertigkeit von Holzmöbeln über einen langen Zeitraum hinweg erhalten. Wer sich für Holzmöbel im Außenbereich entscheidet, sollte jedoch unbedingt einige Dinge beachten, damit die Freude am Naturprodukt Holz so lange wie möglich erhalten bleibt, denn Holz ist ein lebendiger Stoff, der verschiedenen Alterungsprozessen unterworfen ist und besonderer Pflege bedarf:

  • Alle Nadelhölzer benötigen Extraschutz für den Außenbereich, z.B. die sogenannte Kesselschutzimprägnierung. Bei dieser werden Salze in das Holz hineingepresst, um es so widerstandsfähiger werden zu lassen gegen Pilze oder Schädlingsbefall. So umgeht man die Verwendung von Holzschutzmitteln.
  • Holz braucht besondere Pflege, das Bangkirai Holz beispielsweise kann blauschwarze Verfärbungen entwickeln, wenn man es mit Eisen in Kontakt bringt. Es ist also ratsam, bei dieser Holzsorte Edelstahlschrauben zu nehmen. Verzinkte Schrauben könnten ebenfalls unschöne Oxydation oder Rostflecken mit sich bringen, man sollte sie also lieber nicht verwenden.
  • Holz „vergraut“ im Laufe der Zeit. Dies ist kein Zeichen von mangelnder Qualität, sondern ein normaler Alterungsprozess, dem mit einer Lasur entgegengewirkt werden kann.
  • Je nach Wärme- oder Kältegrad dehnt sich Holz aus oder zieht sich zusammen. Auch dies ist ein natürlicher Prozess, der keine Rückschlüsse auf die Qualität des Holzes erlaubt. Maßangaben sollten deshalb bei Holz immer auf diese Faktoren hin genommen werden.
  • Maserungen und dunkle Stellen auf der Holzoberfläche sind kein Schaden, sondern auf die Beschaffenheit des Holzes zurückzuführen.
  • Auch Schimmelflecken bedeuten nicht, dass das Holz schadhaft geworden ist. Sie können einfach mit Haushaltsreiniger oder einem Bürstchen entfernt werden und sind rein oberflächlich.
  • Holz kann quellen, so zum Beispiel bei lang anhaltender Feuchtigkeit, die auf Terrassendielen trifft. Diese sollten also immer so verlegt werden, dass sie sich in diesem Fall nicht gegeneinander stemmen, sonder Platz zur Ausdehnung finden. Ein fachmännischer Anstrich kann dem entgegenwirken.

Auch für Terrassenbeläge oder Zäune eignen sich Holzprodukte hervorragend. Für Terrassendielen werden manchmal auch Holz-/Kunstoff-Gemische verwendet. Besonders gute Qualität bietet auch bei Terrassendielen wieder das Bangkirai Holz. Die Pflege ist bei einer Holzterrasse recht unkompliziert: grobe Verschmutzungen können mit warmem Wasser und einer Wurzelbürste entfernt werden. Terrassendielen brauchen meist Pflege-Lasuren, um dem sogenannten „Sonnenbrand“ , also einer unschönen gräulichen Verfärbung, die durch Sonneneinstrahlung hervorgerufen wird, vorzubeugen. Eine Lasur erhält auch die ursprüngliche Farbe und die Feuchtigkeit des Holzes. Verschiedene Hölzer brauchen allerdings individuelle Pflege, die jeweils mit dem Fachmann abgesprochen sein will. Holz verschönert den Garten nicht nur als Möbelstück oder Terrassendiele, sondern auch Holzzäune und Holzwege sind sehr beliebt.